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Ausdauersportteam beendet Abstinenz
Von Alexander Fallier | 30.September 2008
Süßener nach zwei Jahren wieder Sieger beim 24-Stunden-Benefizlauf in UhingenBei der 14. Auflage des 24-Stunden-Benefizlaufes in Uhingen holte das WMF-BKK-Team AST Süßen nach zwei Jahren Abstinenz wieder den Sieg.
von ROLF BAYHA Im Ziel ließ die junge Süßener Mannschaft um Mannschaftskapitän Thomas Haag gleich mehrfach den Sektkorken knallen, denn sie hatte sich am Ende den Sieg mit 405,671 Kilometern mehr als verdient. Schon nach dem Startschuss durch Innenminister Heribert Rech war den Beobachtern klar, dass es ein schnelles Rennen werden würde, denn die Rundenzeiten waren kaum zu toppen.
Das Sparda-Team rannte vorne weg und hatte nach dreieinhalb Stunden bereits 63,200 Kilometer zurück gelegt, ganz knapp verfolgt vom WMF-BKK-Team, das wieder auf junge Ausdauersportler gesetzt hatte und von Runde zu Runde den Druck zu erhöhen verstand. Kurz vor 20 Uhr war es soweit: Das Sparda-Team wurde überrundet, gleichauf mit Baden-Württembergs Polizisten, die, bis auf zwei erfahrene 24-Stunden-Läufer, neue Sportler eingesetzt hatten. Nach zehn Stunden hatten es auch die sportlichen Gesetzeshüter geschafft: Sie überholten das Rechberghäuser Veranstalter-Team und gaben ihre zweite Position bis zum Ende ebenfalls nicht mehr aus der Hand. Auch der vierten Position hatte sich die Mannschaft der LG Voralb früh etabliert und hielt sie bis zum Ende des Rennens. Ganz begeistert über den guten fünften Platz zeigte sich der Chef der Mannschaft von Lok Märklin, Martin Reinstadler, und freute sich über 343,735 Kilometer. “Wir konnten uns im Vergleich zum Vorjahr um einen Platz verbessern”, sagte der Chef der Betriebsmannschaft. Den besten Platz von allen zehn Teilnahmen erreichte Klaus Riegert mit seinem Promiteam, das respektable 540 Runden (341,839 km) erreicht hatte. Die meisten Runden liefen hier der Inspekteur der Baden-Württembergischen Polizei, Dieter Schneider, und dessen 15-jähriger Sohn Marius sowie Polizeidirektor Ralph Papcke. Ebenfalls wesentlich verbessern zum Vorjahr konnte sich das Team der Pflegesprenger der Uhinger Sozialstation, das 332,359 Kilometer erreichte. In diesem Jahr wieder dabei war das Team des WLV Kreis Göppingen, das mit 330,463 Kilometern gestoppt wurde. Einen Achtungserfolg verdiente sich das BHW Hameln-Team, erstmals in Uhingen am Start, mit dem neunten Platz und 322,879 Kilometer. Den Norddeutschen war knapp die Klinik am Eichert-Mannschaft auf den Fersen (321,615). Die einzige reine Frauen-Mannschaft stellte das Aktiv3 Das Fitnessplus+ Team. Die Ausdauersportlerinnen schrammten mit 298,863 Kilometer nur knapp an der 300-Kilometer-Grenze vorbei. Einen Leidensweg durchschritt das Decathlon-Team, das ebenfalls zu den Neulingen zählte. Bereits in der Nacht waren fünf von zehn Mitgliedern verletzt und mussten aufgeben. Die übrigen Team-Mitglieder um Saskia Fuchs hielten aber durch und schlugen sich, angefeuert von Streckenmoderator Rainer Maier, der einen guten Job erledigte und Zuschauer und Sportler auf dem Laufenden hielt, am Ende mit 282,431 Kilometern wacker.
Endstand: 1. WMF-BKK-Team AST Süßen 405,671 km, 2. Polizei Baden-Württemberg 401,879 km, 3. Sparda-Bank-Team 395,559, 4. LG Voralb 368,383, 5. LT Lok Märklin Team 343,735, 6. Klaus Riegerts Team 341,839, 7. Pflegesprenger Sozialstation Uhingen 332,359, 8. WLV Kreis Göppingen 330,463, 9. BHW Hameln-Team 322,879, 10. Klinik am Eichert-Team 321,615, 11. Aktiv3 Das Fitnessplus+ Team 298,863, 12. Decathlon-Team 282,431.
Topics: 24-Stundenlauf |







