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Zwei Kreis-Athleten beim Swissalpine-Lauf
Von Alexander Fallier | 11.August 2008
Schnell in den Schweizer Bergen - Beim Swissalpine-Marathon in Davos präsentierten sich die Kreisvertreter Rolf Gromer und Oswald Weikert in starker Verfassung.
von ROLF BAYHA
78 Kilometer und 2320 Höhenmeter mussten beim 23. internationalen Swissalpine-Marathon im schweizerischen Davos bewältigt werden. Unter den 1100 Bergläufern machten die Kreisvertreter Rolf Gromer vom Sparda-Team Rechberghausen und der Göppinger Oswald Weikert einen überzeugenden Eindruck.
Der Swissalpine-Marathon sah 5000 Teilnehmer auf den verschieden langen Strecken. Bei stabilen Wetterverhältnissen sorgten Weltklasse-Bergläufer für packende Rennen auf der 78 Kilometer langen Königsdistanz. Auch Sparda-Team-Läufer Rolf Gromer (M 35) und der Ultramarathon-erfahrene Göppinger Oswald Weikert (M 55/LLC Marathon Regensburg) bewältigten die Strecke mit Bravour. “Der Swissalpine ist ein Rennen, das ich nie vergessen werde”, zeigt sich der Holzheimer Rolf Gromer beeindruckt von der Hatz durch die Schweizer Bergwelt, die über 21 Kilometer durch hochalpines Gelände führt.
Höhepunkt war ein schmaler, teilweise exponierter Bergweg, der 2600 Meter über dem Meeresspiegel durch das Gebirge führt. “Wenn man sich gewissenhaft vorbereitet und für kritische Witterungsverhältnisse vorsorgt, ist das Risiko nicht größer als bei einem Marathonlauf”, betont der Sparda-Team-Mann und lässt mit seiner Aussage an den schweren Unfall erinnern, der sich kürzlich beim Zugspitzlauf zugetragen hat. 120 Ärzte und Betreuer standen für die Sicherheit der Gebirgsläufer Pate und sahen sich neben Hitzeproblemen auch mit Schürfungen und Frakturen nach unglücklichen Stürzen konfrontiert.
Die Strecke über Filisur und Kesch zurück nach Davos brachte Rolf Gromer in beachtlichen 8:24:32 Stunden als 107. im Gesamtklassement hinter sich und freute sich über seinen 25. Platz der Klasse M 35. Mit Erfahrungen beim Schwäbische-Alb-Marathon, beim 100 Kilometer-Lauf in Biel und beim Rennsteiglauf ausgestattet, war der 20 Jahre ältere Oswald Weikert ins Rennen gegangen und legte mit 9:33:26 Stunden und dem 321. Rang wieder ein starkes Ergebnis hin (14. M 55).







